Gebt den Menschen in Afghanistan eine Zukunft –

Hilfe zur Selbsthilfe durch Ausbildung, insbesondere für Mädchen und junge Frauen

Seit dem Jahr 2000 hilft der

FÖRDERVEREIN AMANI-OBERREALSCHULE / KABUL (FAOK) e.V.
Homepage: www.amani-ors-kabul.com

beim Wiederaufbau Afghanistans in einem Schlüsselbereich. Er unterstützt in Kabul drei Pilotschulen: Die Amani-Oberrealschule für Jungen, das Mädchengymnasium Aysha-e-Durani sowie vorrangig das Wirtschaftsgymnasium für Mädchen, das Lycee Jamhuriat.

Dieses 1957 gegründete berufliche Mädchengymnasium wurde bereits1967-1980 mit öffent-lichen deutschen Mitteln gefördert. In den Jahren des Taliban-Regimes war die Schule 6 Jahre lang geschlossen, bis sie nach dem Ende des Regimes unter schwierigsten Bedingungen neu starten konnte. Die stark beschädigten Gebäude wurden im Jahr 2003 durch sparsamsten Ein-satz deutscher Mittel teilrenoviert. Dank der ehrenamtlichen Arbeit dreier FAOK-Mitglieder vor Ort gelang inzwischen die Neuorientierung zum modernen Ganztags-Wirtschafts-Gymnasium und der Aufbau notwendiger Zusatzeinrichtungen. Das Gymnasium wurde vom Erziehungsminister als Pilotschule für das ganze Land anerkannt. Seit 2004 erfolgt hier die Ausbildung zur Fachkraft für Wirtschaft, Verwaltung oder im Büromanagement. Mit 40 Lehrerinnen (Schulpersonal insgesamt 63) lernen 640 Schülerinnen auf 12 Klassenstufen Deutsch ab Kl. 4, Englisch ab Kl. 9 und im modernen Computerzentrum ab Kl.8. Der Bustransport der Schülerinnen, ein Mittagstisch in einem Küchenneubau, Hausaufgabenbetreuung, ein Kindergarten sowie die Grundausstattung mit Lehr- und Lernmaterial wurden bisher allein durch FAOK- Spendengelder ermöglicht.

Das Konzept der Ganztags-Schule beruht auf folgenden Grundüberlegungen:

Schülerinnen aus der sozialen Mittel- und Unterschicht der Kabuler Bevölkerung sollen eine Berufsausbildung erhalten. Ihre Wohngebiete liegen jedoch nur zu geringem Teil in der Nähe der Schule, zum größten Teil aber in den überbevölkerten Randgebieten der Stadt. Dort leben die Menschen oft auf engstem Raum zusammengepfercht, sodass die Mädchen kaum Möglichkeiten haben, ihr Gymnasium überhaupt zu erreichen und die Hausaufgaben in häuslicher Umgebung zu erledigen. Abhilfe für diese Probleme bieten allein die Einrichtung von Schulbuslinien und eine tägliche Verlängerung des Schulbesuchs, verbunden mit einer Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag. Allerdings ist es dann unumgänglich, in der Schule einen warmen Mittagstisch zu organisieren.

Die Finanzierung der genannten Einrichtungen wurde zunächst vom FAOK übernommen. Sie übersteigt aber auf Dauer bei weitem die finanziellen Möglichkeiten des Fördervereins. Deshalb hat er sich intensiv um eine Förderung durch die Europäische Union bemüht. Seit Ende 2005 wird nun das Projekt Educating Afghan Women for Managemet am Lycee Jamhuriat durch die Europäische Kommission für zwei Jahre unterstützt. Diese Aktion ermöglicht, das FAOK-Großprojekt am neu entstandenen „Wirtschaftsgymnasium für afghanische Mädchen“ so weiter zu führen, dass seine Existenz dauerhaft gesichert wird. Allerdings wird die EC nur eine Teilförderung gewähren, so dass nach wie vor ein Eigenbeitrag des Vereins in Höhe von rd. 45.000 € jährlich notwendig ist.

Der FÖRDERVEREIN AMANI-OBERREALSCHULE / KABUL (FAOK) e.V. wendet sich daher immer wieder an alle, die sich in der Lage sehen, einen Beitrag für dieses wichtige Projekt für junge Frauen zu leisten. Gleichzeitig dankt er allen sehr herzlich, die dies schon in der Vergangenheit getan haben.

*** Spendenkonto: FAOK, Sparkasse Markgräflerland, BLZ 68351865, Konto-Nr.: 8126500***

Der FAOK ist als gemeinnützig anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

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